Mittwoch, 26. Februar 2014

Omis Backbuch

Viel haben wir gebacken zu Weihnachten und schön war das. Besonders schön, weil wir Omis altes Backbuch verwendet haben und es fast ein bisschen wie früher war, als sie noch für uns gebacken hat.








Den Mandelmürbteig für die Linzeraugen muss ich bei Gelegenheit noch hier festhalten. Der gehört auf jeden Fall ins Weihnachtskeksrepertoire.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Zitronenschnitten

Diese Zitronenschnitten sind eine kleine Geschmacksexplosion. Leuchtend gelb mit weicher Creme und mürbem Mandelboden und einer intensiven süß-sauer Kombination. Perfekt für meine Zitronentarte-Liebhaberin Leila.




Zitronenschnitten
für den Teig:
125g weiche Butter
50g Zucker
150g Mehl
100g gemahlene Mandeln
1 Prise Salz

für die Creme:
5 große Eier
500g Zucker
abgeriebene Schale und Saft von 4 Bio Zitronen (ca. 200-250ml)
110g Mehl

1. Für den Teig alle Zutaten schnell zu einem Teig verkneten, in eine Backform (ca. 20x30 cm) drücken und eine halbe Stunde kühl stellen.
2. Backrohr auf 180°C vorheizen und den Boden 15-20 Minuten vorbacken bis er ganz leicht hellbraun ist. Boden herausnehmen und das Backrohr eingeschaltet lassen.
3. Für die Füllung alle Zutaten mit einem Schneebesen verquirlen, auf den Boden gießen und 30-35 Minuten backen. Abkühlen lassen und am besten im Kühlschrank aufbewahren. Kalt mit Staubzucker betreuen und in Quadrate schneiden.

Freitag, 14. Februar 2014

Schokoladentorte {V}

Heute ist Valentinstag. Tja, das ist trotzdem eine Geburtstagstorte.




Das Kuchenrezept ist von Food52, nur in einer viereckigen Form gebacken, aus der ich dann Kreise (12cm Durchmesser) ausgeschnitten und aufeinander gesetzt habe. Die Creme ist eine aufgeschlagene Ganache aus dunkler Schokolade und Kokosmilch im Verhältnis 2:1. Vegane Torten backen funktioniert also – dieses Experiment ist damit erfolgreich abgeschlossen.

Dienstag, 11. Februar 2014

Schokokekse {V}

Soll ich mir Sorgen machen, wenn die besten Schokokekse, die ich je gebacken habe, vegan sind? Sie sind weich, vollgestopft mit dunkelster Schokolade und Kakao wie Brownies – absolut köstlich und das ohne Ei und Butter? Kann das sein? Ich sollte lieber noch ein paar Mal kosten, nur um ganz sicher zu gehen.

Die komischen gelben Brösel auf den Keksen sind Vollrohrzucker. Ich habe die Teigkugeln darin gerollt, bevor ich sie gebacken habe. Man kann aber auch ganz normalen Kristallzucker verwenden oder die Kekse ganz ohne Zuckerkruste backen. Oh, Krebsen, ich bin noch immer ganz begeistert!



Vegane Schokokekse
adaptiert von Joy the Baker
170g Mehl
4 El Kakaopulver
1/2 Tl Backpulver
1 Prise Natron
1 Prise Salz
100g Zucker (ich habe Vollrohrzucker verwendet)
4 El Apfelmus
2 El Öl (ich habe geschmolzenes Kokosöl verwendet)
1 El geschrotete Leinsamen
100g Schokotropfen oder gehackte Schokolade

1. Mehl bis Salz in einer Schüssel mischen. In einer zweiten Schüssel Zucker, Apfelmus, Öl und Leinsamen mit einem Löffel gut verrühren. Mehlmischung dazugeben und alles einmal kurz zusammenrühren. Zum Schluss noch die Schokotropfen unterheben. Teig in Folie wickeln und eine Stunde oder auch über Nacht in den Kühlschrank legen.
2. Backrohr auf 180°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Mit einem Esslöffel Portionen vom Teig abstechen, zwischen den Händen zu Kugeln rollen, (eventuell in Zucker rollen), aufs Blech setzen und leicht flach drücken. Die Kekse breiten sich beim Backen nicht weiter aus. 9-10 Minuten backen.

Freitag, 7. Februar 2014

Brigadeiros

Eigentlich habe ich ja Brigadeiro Cupcakes gemacht. Köstlich buttrige Vanillecupcakes mit einem cremigen Brigadeiro Frosting, um genau zu sein. Gute Cupcakes zu finden ist nämlich gar nicht so einfach, wenn man keine Buttercreme und Frostingberge mag. Weiche, schokoladige Brigadeiro-Masse ist dagegen köstlich. Die besteht übrigens aus süßer Kondensmilch und Schokolade und wird in Brasilien zu kleinen Kugeln gerollt und wie Pralinen gegessen. Genauso habe ich das dann auch mit der Masse gemacht, die nicht mehr auf die Cupcakes gepasst hat. Eine wirklich fantastische Süßigkeit, liebes Krebsen!

Die Vanillecupcakes (aus dem Miette Kochbuch) muss ich mir merken. Sie sind die perfekte Cupcake-Basis und ich werde sie demnächst hier verewigen.




Weil meine Brigadeiros eigentlich ein Frosting waren, ist die Masse anders als die klassischen Rezepte. Statt Kakaopulver wird Schokolade verwendet und noch extra Schlagobers um das ganze noch ein bisschen dekadenter zu machen. Sie werden dadurch noch mehr zur Praline als zur Süßigkeit und das kann kein Fehler sein, finde ich.

Brigadeiros
nach Lulu's Sweet Secrets
1 Dose süße Kondensmilch
1/2 El Butter
100g Schokolade
60ml Schlagobers
1/2 El Honig
Schokostreusel
Papier-Pralinenförmchen

1. Alle Zutaten (bis auf Streusel und Förmchen) in einen Topf geben und unter ständigem Rühren erhitzen. So lange auf kleiner Flamme köcheln (und immer umrühren), bis die Masse so dick ist, das man den Boden des Topfs für ein paar Sekunden sehen kann, wenn man mit dem Kochlöffel durchfährt. In eine geölte Schüssel füllen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
2. Mit einem Teelöffel kleine Portionen abstechen, zwischen den Händen zu Kugeln rollen, in den Streuseln rollen, in die Förmchen setzen und bis zum Verzehr kühlstellen.

Sonntag, 2. Februar 2014

Klassischer Marmorgugelhupf

Marmorgugelhupf oder einfach Marmorkuchen habe ich jetzt schon ein paar Mal gebacken, weil ihn sich jemand gewünscht hat. Von alleine wäre ich nämlich nicht auf die Idee gekommen – zu klassisch, zu unspektakulär. Aber die Leute lieben ihn, wie es scheint und es stellt sich heraus: Gugelhupf ist nicht gleich Gugelhupf. Rezepte gibt es genug und alle sind ein bisschen anders, verwenden mal Öl, mal Butter, Kakao oder Schokolade, mal mit Rum, mal ohne. Ein paar habe ich getestet und war nie so richtig glücklich. Zu trocken, ölig, fad oder nicht schokoladig genug. Auch das mit der Menge war immer so eine Sache weil ich eine recht kleine Gugelhupfform habe und 6 Eier und ein halbes Kilo Mehl sofort übergegangen wären. Deswegen musste ein eigenes Rezept entwickelt werden, das alle Kriterien erfüllt und neben den Marmorgugelhupf-Enthusiasten auch mich begeistert.

Die Küche ist jetzt voll Staubzucker, Kakao und diversen Testgugelhupfs und, liebes Krebsen, ich bin zufrieden. Der Sieger-Hupf ist saftig durch extra Topfen, aromatisch mit Vanillezucker und Zitronenschale, schokoladig mit viel Kakao, luftig, feinporig und passt perfekt in die 1 Liter Gugelhupfform. Den darf man sich gerne wieder von mir wünschen.





Klassischer Marmorgugelhupf
150g weiche Butter
210g Zucker
1 Pk Vanillezucker
abgeriebene Schale einer Biozitrone
3 Eier
75g Topfen (oder Sauerrahm und etwas weniger Milch)
4 El Milch
180g Mehl
60g Speisestärke
1 Prise Salz
1 Tl Backpulver
20g Kakaopulver

1. Alle Zutaten auf Zimmertemperatur bringen. Eine Gugelhupfform (1 Liter Fassungsvermögen bzw. 18cm Durchmesser) fetten und mit Mehl ausstreuen. Backrohr auf 180°C vorheizen.
2. Butter, Zucker, Vanille und Zitronenschale schaumig schlagen. Eier trennen und die Dotter unter die Butter rühren. Aufschlagen bis die Masse heller wird. Topfen und 3 El Milch unterrühren. Eiweiß steif schlagen.
3. Mehl, Speisestärke, Salz und Backpulver mischen, über den Teig sieben und alles kurz verrühren. Ein Drittel des Teigs in eine zweite Schüssel geben, Kakao darüber sieben und mit dem letzten Esslöffel Milch verrühren. Zuletzt den Eischnee auf die Teige aufteilen und unterheben.
4. Teige abwechselnd in die Form löffeln. Zuerst mit dem hellen Teig anfangen, dann eine Schicht dunkel, wieder hell, dunkel und mit dem letzten Rest hellem Teig abschließen. Ein Buttermesser wellenförmig durch den Teig ziehen und so das Marmormuster erzeugen.
5. Kuchen etwa eine Stunde backen, auf eine Kuchenplatte stürzen und wenn er abgekühlt ist mit Staubzucker bestreuen. Schmeckt am zweiten Tag noch besser, wenn er gut luftdicht aufbewahrt wird.