Dienstag, 28. Januar 2014

Orangen Maisbrot – glutenfrei, laktosefrei, fettarm und trotzdem gut

Weil ich Maismehl und Polenta in Kuchen wegen der speziellen sandigen Textur so gerne habe, hat es jetzt neben dem Himbeer Maiskuchen und dem Grapefruit Polentakuchen noch ein drittes Rezept ins Repertoire geschafft. Das Orangen Maisbrot ist die gesündere Variante der beiden Vorgänger – kein Gluten, keine Laktose, kaum Fett und kein weißer Zucker. Das hört sich fürchterlich unsexy an, schmeckt aber supergut, fein krümelig, herrlich saftig und duftet dazu noch köstlich nach Orangen. Ich mag es am liebsten zum Frühstück noch warm aus dem Backrohr, ohne Glasur dafür mit einem Stück Honigbutter.






Orangen Maisbrot
adaptiert von Edible Perspective
50g Hafermehl
6 El gemahlene Mandeln
90g Maismehl
2 Tl Backpulver
1 Prise Salz
2 große Eier
80ml Mandelmilch oder Sojamilch
80ml Orangensaft
4 El Apfelmus
2 Tl abgeriebene Orangenschale
80ml Honig
2 El Öl

1. Backrohr auf 180°C vorheizen und eine Form (Springformen mit 20-23cm Durchmesser bzw. rechteckige formen mit 20-23cm Kantenlänge – je nachdem wird das Brot höher oder flacher und die Backdauer variiert) fetten.
2. In einer Schüssel alle trockenen Zutaten mischen, in einer zweiten Schüssel alle feuchten Zutaten verquirlen. Mehlmischung unter den Teig heben, alles in die Form füllen und 25-35 Minuten backen (länger bei einer kleineren Backform, einfach den Stäbchentest machen).
3. Entweder gleich essen oder abkühlen lassen und mit einer Glasur aus Staubzucker und Orangensaft überziehen.

Sonntag, 26. Januar 2014

Magischer Puddingkuchen

Dieser Kuchen macht mich nervös. Er verhält sich merkwürdig obwohl er doch anfängt wie jeder andere. Man braucht die üblichen Verdächtigen: Milch, Eier, Butter, Mehl und Zucker und mischt sie zu einem Teig, der so dünnflüssig ist, das man sich nicht vorstellen kann, dass daraus jemals ein Kuchen werden soll. Normalerweise ist mir dann schon klar, dass das nichts werden kann und bin in Gedanken schon beim nächsten Rezeot. Nach einer Stunde ungeduldigem vorm Backrohr sitzen ist die Oberfläche aber dann doch schön braun und es sieht tatsächlich ziemlich fest aus. Wenn man ihn dann anschneidet sieht man drei wunderschöne Schichten: einen dichten Flan, einen cremigen Pudding und einen luftigen Teig. Zauberei!

Ich habe den Kuchen jetzt schon auf mehreren Blogs gesehen und da wird er manchmal heißer bzw. länger gebacken und die Puddingschicht verschwindet fast vollständig und es bildet sich stattdessen ein dünner Boden. Schmeckt sicher auch gut, aber ich mag meine Variante der drei Texturen fast lieber.





Magischer Puddingkuchen
von White On Rice Couple
4 Eier, getrennt und bei Raumtemperatur
150g Staubzucker
110g Butter, geschmolzen und abgekühlt
1 El warmes Wasser
130g Mehl
480ml Milch, lauwarm
1 Prise Salz
eventuell 1 Pk Vanillezucker oder 1/2Tl Zimt

1. Backrohr auf 160°C vorheizen und eine quadratische Backform mit 20cm Kantenlänge fetten. Eiweiß mit einer Prise Salz sehr steif schlagen.
2. Eidotter mit Staubzucker schaumig schlagen bis die Masse hellgelb ist. Jetzt auch Vanillezucker oder Zimt unterrühren, wenn man mag. Butter und Wasser unterrühren. Danach das Mehl darüber sieben und unterrühren. Jetzt auch die Milch zugeben und alles glattrühren.
3. Eiweiß mit einem Schneebesen sehr vorsichtig unter die dünnflüssige Masse heben. Teig in die Form gießen und 50-60 Minuten backen bis der Kuchen schon goldbraun ist und nur noch leicht wackelt, wenn man die Form anstößt.
4. Komplett auskühlen lassen und in den Kühlschrank stellen. Kalt lässt sich der Kuchen am besten schneiden. Vor dem Servieren mit Staubzucker bestäuben.

Dienstag, 21. Januar 2014

Donuts ohne Gluten aber mit viel Glasur

Die Aluettenküche hat jetzt endlich ein neues Mitglied – das fabelhafte Minidonutblech. Da freut sich die Streuselsammlung, das Krebsen und auch der liebe Sebi, für den diesmal extra glutenfrei gebacken wird. Welchen Einfluss die glutenfreie Mehlmischung auf die Textur hat, wird beim nächsten Mal berichtet, wenn ich Verlgleiche habe. Ich habe dieses Wochenende ein paar verschiedene Rezepte getestet um herauszufinden welche Zusammensetzung sich am besten eignet um den perfekten Minidonut zu kreieren. Dabei sind Apfel-Zimt-Donuts, braune-Butter-Donuts, Limettendonuts, Schoko-Kokos-Donut und Erdnussbutter-Schoko-Brezel-Donuts entstanden. Alle glutenfrei und – wenn ich es geschafft hätte Sojamilch mit Zitronensaft zum Gerinnen zu bringen um Buttermilch zu imitieren – sogar laktosefrei. Wichtig ist vor allem, dass sie saftig genug sind, weil die kleinen, dünnen Ringe dazu neigen auszutrocknen, wenn man sie bäckt und nicht frittiert. Apfelmus und Öl im Teig helfen da. Der Teig darf auf nicht zu fest sein, sonst ist es mühsam ihn in die kleinen Formen zu löffeln. Fürs Erste gibt es noch kein Rezept, weil noch mehr herum experimentiert werden muss. Das heißt also viele, viele kleine klebrige Ringe wollen in nächster Zeit noch gekostet werden. So ein Pech aber auch.




Dienstag, 14. Januar 2014

Chocolate Chip Sablés

Alle Schachteln, Kisten, Dosen und Gläser die vor Weihnachten noch mit 18 oder 19 Sorten Keksen gefüllt waren, sind jetzt leergegessen und warten sehnsüchtig auf neue Füllungen. Alles gar kein Problem, wenn man so vielversprechende Rezepte wie die sogenannten "World Peace Cookies" findet. Sie sind so fein krümelig wie ein Sablé oder Shortbread aber mit einer doppelten Portion Schokolade und karamelligem braunen Zucker wie ein klassisch amerikanischer Chocolate Chip Cookie. Ein würdiger Beginn des Backjahres!




Chocolate Chip Sablés
reicht für etwa 20-24 Kekse
von Food52/Dorie Greenspan
175g Mehl
30g Kakao
1 Prise Salz
1/2 Tl Natron
150g weiche Butter
120g brauner Zucker (oder normaler Zucker mit einem Tl Melasse)
40g Zucker
1 Pk Vanillezucker
150g Schokolade, in kleine Stücke gehackt

1. Mehl, Kakao, Salz und Natron in einer Schüssel mischen. In einer zweiten Schüssel Butter und alle Zucker schaumig schlagen. Mehlmischung unterrühren bis der Teig krümelig wird und zusammenhält, wenn man ihn mit den Fingern zusammendrückt. Zuletzt die Schokostücke untermischen. Den Teig zu zwei dicken Würsten zusammendrücken (ca. 4-5 cm), in Folie einwickeln und mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank legen (maximal 3 Tage oder einfrieren, dann hat man schnell ein paar Notfallkekse für Gäste oder graue Sonntage).
2. Backrohr auf 160°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Eine Teigwurst aus dem Kühlschrank nehmen und mit einem scharfen Messer in ca. 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Auf dem Backblech verteilen und 10-15 Minuten backen.