Sonntag, 22. Dezember 2013

Orangette

Orangette hat einen besonderen Platz in meinem Zuckerherzen und ich kenne mindestens eine Person, der es da genauso geht. Wieviele 10dag-Säckchen hausgemachtes Orangette haben wir uns im wunderschönen Bonbongeschäft in der Neubaugasse schon gekauft, Krebsen? Und jedesmal nehmen wir wieder eines mit, weil Orangette einfach etwas Besonderes ist. Ich liebe die Textur, die Farbe und die puren Aromen von leicht bitterer Orange und dunkler Schokolade. Lange hat es gedauert, bis ich mich selber dran versucht habe, aber es ist so einfach, man braucht nur ein bisschen Geduld um die Schalen gut durchtrocknen zu lassen und es schmeckt mindestens genauso fantastisch wie aus der Confiserie. 



Es ist erstaunlich einfach gutes Orangette zu machen, man braucht nur unbehandelte Orangen, Wasser, Zucker und gute dunkle Schokolade.

1. Von vier Bio-Orangen Deckel und Boden abschneiden, die Schale bis zum Fruchtfleisch an rundherum viermal einschneiden (vom Deckel bis zum Boden) und die Viertel vorsichtig ablösen. In Streifen schneiden.
2. Die Schalen in einen Topf geben, mit kaltem Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Fünf Minuten köcheln, abseien und mit kaltem Wasser abspülen. Das Ganze noch zwei-dreimal wiederholen um die Bitterstoffe aus den Schalen herauszulösen.
3. Zwei Tassen Zucker mit zwei Tassen Wasser in einem Topf erhitzen und den Zucker auflösen. Zum Kochen bringen und die Orangenschalen einlegen. Zugedeckt eine Stunde lang köcheln lassen bis die Schalen wachsig und leicht durchsichtig werden. Die Schalen einzeln nebeneinander auf einem Gitter trocknen lassen. Das kann gut 12-24 Stunden dauern. (Als Nebenprodukt kann man übrigens den eingekochten Orangensirup in eine Flasche abfüllen und zum Beispiel für Cocktails oder Punsch weiterverwenden. Schmeckt köstlich!)
4. Schokolade überm Wasserbad schmelzen, Schalen eintunken und wieder trocknen lassen.

Freitag, 13. Dezember 2013

Granatapfeltrüffel mit Pistazien

Noch etwas Rundes für Weihnachten oder auch sonst immer und das perfekte selbstgemachte Geschenk, weil es so schön ist und gleichzeitig so simpel und weil "Granatapfeltrüffel mit Pistazien" genauso herrlich dekadent schmecken, wie sie klingen.



Granatapfeltrüffel mit Pistazien
adaptiert von FOOD52
170g dunkle Schokolade, gehackt (gute Schokolade verwenden und keine Backschoko!)
2 El Schlagobers
2 Tl Granatapfelsirup bzw. Granatapfelmelasse
1 größere Handvoll geschälte, ungesalzene Pistazien, fein gehackt

1. 85g der Schokolade und Schlagobers langsam über einem Wasserbad erhitzen bis alles geschmolzen ist. Granatapfelsirup unterrühren und kaltstellen, bis die Masse fest ist.
2. Die Trüffelmasse schnell zu kleinen Kugeln rollen und diese wieder kaltstellen.
3. Restliche Schokolade überm Wasserbad langsam schmelzen und abkühlen lassen. Die Schokolade soll noch flüssig aber nur leicht warm sein, sonst schmelzen die Trüffel. Die Trüffel in die Schokolade tunken, abtropfen und in den Pistazien wälzen. Wieder kühlstellen und bei Zimmertemperatur essen.

Sonntag, 8. Dezember 2013

Whiskeykugeln

Dieses Jahr haben wir neben unseren altbewährten und immer wieder fantastischen Weihnachtsbäckereien wie zum Beispiel den Osttiroler Lebkuchen auch ein paar neue Rezepte ausprobiert. Diese Whiskeykugeln gehören zu den glorreichen Gewinnern! Da sind nur köstlich weihnachtliche Dinge drin und die Aromen harmonieren perfekt. Auch das mit dem Whiskey finde ich super. Erstens haben wir eine ziemlich umfangreiche Whiskeysammlung und zweitens ist es ja auch fad wenn überall nur Rum drin ist, oder Krebsen?


Whiskeykugeln
110g Schokolade
40g Honig
180g Gewürzspekulatius oder Butterkekse, fein zerbröselt
100g gemahlene Walnüsse
3 El Whiskey

+50g gemahlene Walnüsse zum Rollen

1. Schokolade über einem Wasserbad langsam schmelzen. Die restlichen Zutaten dazugeben und alles mit einem Löffel zu einer glatten Masse verrühren.
2. Aus dem Teig Kugeln rollen und in den gemahlenen Nüssen wälzen. Wenn der Teig zu klebrig ist, kann man ihn auch im Kühlschrank fester werden lassen. Die Kugeln sind kühl gelagert 2-3 Wochen haltbar und werden von Tag zu Tag aromatischer.

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Bananenstreuselkuchen

Bevor der Weihnachtskeks-Backwahnsinn losgeht – ich habe momentan 17 Rezepte auf meiner To-Do-List – gibt es noch schnell einen Streuselkuchen zum Kaffee. Der ist so himmlisch saftig, buttrig und bananig süß, dass er sofort verschwunden ist. 



Bananenstreuselkuchen
125g Mehl
1 1/2 Tl Backpulver
1 Prise Salz
2 kleinere Bananen
50g weiche Butter
1 Ei
190g Zucker
1 Pk Vanillezucker
125ml Milch

Streusel:
70g Butter
100g Zucker
80g Mehl

1. Backrohr auf 180°C vorheizen und eine quadratische Backform mit 20cm Kantenlänge fetten. Für die Streusel alle Zutaten mischen und mit den Fingern zu Streuseln verreiben. In den Kühlschrank stellen.
2. Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen. In einer zweiten Schüssel die Bananen pürieren, weiche Butter, Ei, Zucker und Vanillezucker unterrühren. Abwechseln die Mehlmischung über den Teig sieben und die Milch zugießen. Alles verrühren.
3. Den halben Teig in die Form gießen und ein Drittel der Streusel darüber verteilen. Den restlichen Teig darüber geben und mit den übrigen Streuseln abschließen. Etwa 50 Minuten backen.