Sonntag, 14. Juli 2013

Erdnussbutter mit Speck und noch mehr Keks-Experimente

In den letzten Tagen habe ich sehr viele Kekse gebacken – vier verschiedene Sorten, um genau zu sein.  Das ist komisch, weil ich gar kein Keksmensch bin. Mir ist ein saftiger Striezel oder Obstkuchen viel, viel lieber. Aber es ist eben doch so, dass sich Kekse besonders gut verschenken lassen und auf diese Weise kann ich ordentlich herumexperimentieren und muss die vielen kleinen Kalorienbomben nicht alle alleine essen.

Zuerst habe ich diese Dinkel-Schokokekse mit Ahornsirup und Kakaobohnen gemacht. Das Rezept verlangt nach braunem Zucker und weil ich keinen hatte, habe ich stattdessen Bio Rohzucker verwendet. Das ist getrockneter, unraffinierter Rübenzucker der recht herb süß schmeckt. Die Kekse waren gut, aber die herbe Kombination aus Ahornsirup, Vollkorn-Dinkelmehl, Kakaobohnen und Rohzucker vielleicht doch ein bisschen zu heftig.



Als nächstes habe ich diese Polentakekse mit Cranberries gemacht, die im Original mit Rosinen bestückt sind. Zum einen, weil ich Polenta liebe und zum anderen, weil ich aus irgendeinem Grund Unmengen an Cranberries zu Hause habe. Die waren sehr gut, weich und luftig mit einer knusprigen Textur dank der Polenta. Die würde ich wieder machen. Sie heißen übrigens auch Zaletti.



Und dann, weil noch ein Eiweiß übrig war, habe ich mich an diesen weichen Amaretti versucht. Optisch eine ziemliche Katastrophe, wenn man sie mit dem Vorbild vergleicht, aber geschmacklich super gut! Sie sind innen ganz weich und es ist ein bisschen so, als würde man grobes Marzipan essen. Wenn sie das nächste Mal hübscher werden sollen, muss ich einfach feiner gemahlene, geschälte Mandeln verwenden.


Ja und dann waren da noch die Erdnussbutterkekse mit gebratenem Speck. Auf der Suche nach einem Erdnussbutterkeks-Rezept, das weder Mehl noch Butter sondern nur Erdnüsse, Zucker und Ei enthält, war Joys Version mit gebratenen Speckstückchen eindeutig am interessantesten. Ein bisschen pervers vielleicht, aber es schmeckt tatsächlich fantastisch, Krebsen. Das musst du zugeben. Salzig und süß ist ja gerade bei Erdnussbutter eine reizvolle Kombination und dann knuspert es auch noch so gut. Wenn man lieber vegetarische Kekse mag, kann man den Speck natürlich auch weglassen. Der Keks ist nämlich allein schon eine dekadente Köstlichkeit. Ich habe etwas weniger Zucker als im Original und Erdnussbutter mit Stückchen verwendet und das hat sehr gut funktioniert.



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